Sonderausstellung "Lebenswelt Bergwelt"

Der
Alpinismus und die Anfänge des Fremdenverkehrs



Die alpinistische Erschließung der Salzburger Alpen,
des Steinernen Meeres und der Berge um Saalfelden im Besonderen begann erst in
den siebziger und achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Zwar war die
Schönfeldspitze (früher Hochzink) bereits 1830 von Friedrich Fürst
Schwarzenberg, dem nachmaligen Erzbischof, mit dem Theologieprofessor Peter
Carl Thurwieser bestiegen worden, dies blieb aber ein Einzelfall. Erst die
Eisenbahn (ab 1875) und der dadurch beginnende Fremdenverkehr brachten auch die
Berge ins allgemeine Bewusstsein der Bevölkerung. So wurden sie ringsum rasch
bestiegen und auch touristisch erschlossen. Im Gegensatz zu anderen
aufstrebenden Fremdenverkehrsorten (etwa der Kurstadt Zell am See) kamen nach
Saalfelden vornehmlich Bergtouristen und Bergwanderer als Gäste. Darüber hinaus
waren die Berge aber früher schon wichtige Weideplätze, schwer zu
kontrollierende Grenzübergänge oder auch Inspiration für Künstler_innen.
 Die Sonderausstellung „Lebenswelt Bergwelt“ rückt die Bedeutung der Berge
für die Bewohnerinnen und Bewohner von Saalfelden sowie die unterschiedliche
„Nutzung“ in den Mittelpunkt der Betrachtungen.
Museum Schloss Ritzen Saalfelden
Veranstaltungsstart
11:00
Kontakt
Adresse
Museumsplatz 1
5760 Saalfelden am Steinernen Meer
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