Erste Namen für 2026
Die ersten bestätigten Acts zur 46. Ausgabe:
Yvonne Moriel
Musikalisch setzt das Festival bereits zur Eröffnung ein starkes Zeichen für die heimische Szene. Die in Saalfelden bereits bestens bekannte Saxophonistin Yvonne Moriel erhält den diesjährigen Kompositionsauftrag und eröffnet die Mainstage. Moriel zählt zu den profiliertesten österreichischen Musikerinnen der jüngeren Generation. Nach Studien in Linz, Wien und Zürich entwickelte sie eine eigene Sprache zwischen Jazz, Improvisation und Elektronik. Ob in großen Ensembles wie Shake Stew oder dem Swiss Jazz Orchestra, in intimen Formationen oder genreübergreifenden Projekten: Moriels Spiel vereint Energie, Fragilität und Entschlossenheit. Ihre eigenen Veröffentlichungen verbinden Jazz mit elektronischen Texturen, Dub und Hip-Hop – Musik, die pulsiert, atmet und sich ständig verwandelt. Ein Auftakt, mit dem das Festival seinen Anspruch unterstreicht, mutige Visionen heimischer Künstlerinnen auf die ganz große Bühne zu heben.
Chicago Underground Duo
USA
Rob Mazurek - trumpet, piccolo trumpet, RMI electric piano, synths, samplers, voice, flutes, bells
Chad Taylor - drums, percussion, mbira, kalimba
Nach elf Jahren wieder aufgetaucht: das Chicago Underground Duo von Rob Mazurek und Chad Taylor mit seinem achten Album „Hyperglyph“ bei International Anthem. Die beiden Komponisten, außerdem „trumpeter/electronicist” (Mazurek) und “drummer/mbiraist” (Taylor), summieren diese Einzelteile zu einem “übergroßen Ambiente“ (JazzTimes), getrieben von Rhythmen aus Nigeria, Mali, Zimbabwe und Ghana, im freien Flug eines improvisierenden Interplays wie es typisch für die Windy City zwischen Arkestra und AACM ist. Sprich: dieses Duo baut sich einen Berg aus Musik. Aber: “Sobald wir den Berg bestiegen haben, müssen wir damit umgehen, was auf der anderen Seite ist.”
Yeah NO
USA
Chris Speed - tenor saxophone, clarinet
Cuong Vu - trumpet
Skúli Sverrisson - bass
Jim Black - drums
“Yeah no” ist kein “Jein”. Es bedeutet eher: “Ich verstehe, was Du sagst, aber ich bin anderer Meinung.” Das passt zu diesem Quartett, das sich seit seiner Gründung im New York des Jahres 1997 um eine authentische und kompromisslose Interpretation des Freiheitsgedankens im Jazz kümmert. Unter Leitung des Saxophonisten und Klarinettisten Chris Speed torpedieren Drummer Jim Black, Trompeter Cuong Vu und Bassist Skúli Sverrisson Erwartungen, springen selbstbewusst zwischen Jazz und Rock, Folk-Traditionen und Minimalismus hin und her, mal dronend wie im Trauermarsch für den Latin-Pianisten “Eddie Cano”, mal drohend wie beim folky “Camper Giorno”, oft drollig (und out) wie beim Melodie-Massaker “He Has A Pair Of Dice”.
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